Funktionelle Therapie neu gedacht
Seit 40 Jahren setzt die niederländische Ofa-Tochter Nea International mit den innovativen Bandagen- und Orthesen-Lösungen von Push Maßstäbe in Sachen Funktionalität und Compliance.
Mitte der 1980er Jahre: Im Universitätsklinikum Maastricht, Niederlande, widmen sich die Spezialisten Dr. Cees Rein van den Hoogenband und Prof. Dr. Co Greep der funktionellen Behandlung von Gelenkverletzungen. Die Idee: Statt Knöchelverletzungen aufwendig zu tapen, sollen vorgefertigte Bandagen schnelle Linderung schaffen. Die ersten Entwürfe aus einer Kombination elastischer und unelastischer Textilien entstehen mit dem ortsansässigen Textilhersteller Macintosh Retail – Nea International bv wird 1986 geboren.
Seitdem hat sich Nea unter der Marke Push mit unkonventionellen Bandagen und Orthesen nach dem Tape-Prinzip einen Namen gemacht. Bestes Beispiel – die Push med Knöchelorthese Aequi Flex: Nur medial verstärkt, schont sie die verletzte laterale Seite und passt auch in schmale Schuhe. „Wir wollen so viel Unterstützung bieten wie nötig und so viel Bewegungsfreiheit wie möglich“, erklärt Nea-Geschäftsführer Rob Müller die Philosophie hinter Push.
Dabei arbeite die Produktentwicklung eng mit Partnern aus Praxis, Wissenschaft und Leistungssport zusammen. So auch bei den jüngsten Innovationen: Die Push med Fußbandage FP beruht auf einer Taping-Technik des belgischen Sportmediziners Filip Parmentier und bietet sofortige Entlastung bei plantaren Fersenschmerzen. Die Push ortho Handorthese DPT bei Morbus Dupuytren basiert auf der Erfindung eines Patienten, die gemeinsam mit Nea zur Serienreife entwickelt wurde. Mit ihrem patentierten Blattfedersystem zur sanften, dynamischen Extension bietet sie eine völlig neue Therapieoption, die konservativ, prä- und postoperativ einsetzbar ist.
Weltweit exportiert Nea seine Produkte erfolgreich in über 30 Länder. Ofa vertreibt Push exklusiv in Deutschland und Österreich. Nach Jahrzehnten enger Kooperation wurde Nea 2015 zum Tochterunternehmen der Ofa Bamberg GmbH. „Der Innovationsgeist von Nea ist etwas ganz Besonderes – und genau darauf sind wir stolz“, sagt Ofa Geschäftsführer Stephan Börner. „Gemeinsam wollen wir dieses kreative Potenzial nutzen, voneinander lernen und die Zukunft der Hilfsmittelversorgung aktiv gestalten.“